LEKTORATS- SERVICE

Korrekturlesen für StudentInnen

Lektorat & Korrekturlesen für Studenten und Studentinnen

 

Egal ob Diplomarbeiten oder Dissertationen, Bachelorarbeiten oder Masterarbeiten – früher oder später stehen die meisten Studentinnen und Studenten vor der Frage, ob sie sich für das Korrekturlesen oder für das Lektorat ihrer akademischen Abschlussarbeit an Freunde, Verwandte und Bekannte oder an einen professionellen Lektoratsdienstleister wenden sollen. Die berüchtigte Betriebsblindheit eigenen Schriftwerken gegenüber, die spätestens nach dem dritten oder vierten Durchlesen eintritt, oder mangelndes Vertrauen in die Fachkenntnisse von Personen aus dem eigenen Umfeld führt viele SchülerInnen, StudentInnen, DoktorandInnen oder FH-AbolventInnen zu qualifizierten Lektorinnen und Lektoren ... zum Beispiel zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Team von Jackthepaper.

 

Auf der anderen Seite allerdings gibt es natürlich auch noch den I-do-it-all-by-myself-Typ, der sich – aus welchen Gründen auch immer – gegen eine fachkundige und kompetente Unterstützung entscheidet, die seiner Arbeit den entscheidenden Schliff geben und so für eine gute (oder bessere) Note sorgen könnte. Wir haben uns daher dazu entschlossen, euch ein paar bewährte Tipps näherzubringen, die euch (vielleicht) dabei helfen können, wenn sicherlich auch nicht alle, so zumindest doch die gröbsten Fehler zu beseitigen.

 

Der nachfolgende, aus dem Englischen übersetzte Artikel (Originaltitel: „The Importance of Proofreading in the Workforce“) wurde auf der Website des Houston Chronicle veröffentlicht und kann im Original unter http://smallbusiness.chron.com/importance-proofreading-workforce-36110.html nachgelesen werden. Er ist zwar in erster Linie auf Geschäftskorrespondenz ausgerichtet, aber die darin enthaltenen Anregungen und Empfehlungen können selbstverständlich auch auf Textsorten aus dem schulischen und/oder universitären Bereich angewendet werden.

 

  

Die Bedeutung des Korrekturlesens am Arbeitsplatz

von Mary Wroblewski, Demand Media

(frei übersetzt aus dem Englischen von Peter Gura)

 

Einen Text Korrektur zu lesen bzw. zu lektorieren heißt, das Geschriebene noch einmal durchzulesen und eventuelle vorhandene fehlerhafte Rechtschreibung oder Zeichensetzung sowie grammatische Fehler zu korrigieren.

 

Ein Korrektorat/Lektorat hat für die Geschäftskorrespondenz die gleiche Bedeutung wie das Schleifen und Polieren für die Holzverarbeitung: Ein einziger kleiner Schönheitsfehler vermag die Aufmerksamkeit vom Ganzen abzulenken und kann dazu führen, dass der Gesamteindruck leidet. Fehler und Mängel vermitteln stets das Gefühl von Nachlässigkeit, und am Arbeitsplatz steht sogar noch viel mehr auf dem Spiel: Ein Text mit zahlreichen Fehlern im Hinblick auf Orthografie, Interpunktion und Grammatik ist schwierig zu lesen und untergräbt den Grad an Glaubwürdigkeit und Kompetenz, den man sich vielleicht zuvor hart erarbeitet hat.

 

Lernen Sie hier einige Tipps für das Lektorat bzw. Korrektorat kennen und wenden Sie diese sorgfältig bei jedem Schriftstück an – von kurzen E-Mails bis zu ausführlichen Finanzberichten. Auf diese Weise erwerben Sie sich den Ruf einer/eines gewissenhaften und genauen Mitarbeiterin/Mitarbeiters.

 

Tipp 1

Lassen Sie Ihren Text ein bisschen „abkühlen“, bevor Sie ihn Korrektur lesen. Mit ein wenig zeitlichem Abstand werden Sie eher in der Lage sein, eventuelle Fehler aufzuspüren.

 

Tipp 2

Lesen Sie den Text für sich laut und langsam. Wenn Sie merken, dass Sie über eine bestimmte Passage oder einen ganzen Satz „stolpern“, wird das der Leserin/dem Leser Ihres Schriftstücks mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls passieren. Darüber hinaus hilft Ihnen das laute Lesen eher dabei, vorhandene Lücken zu finden oder falsch platzierte Wörter aufspüren.

 

Tipp 3

Zwingen Sie sich dazu, Ihren Text insgesamt drei Mal zu lesen. Achten Sie beim ersten Durchlesen auf die Rechtschreibung, beim zweiten auf die Zeichensetzung und beim letzten Durchgang auf die Grammatik. Indem Sie sich jedes Mal auf nur einen einzigen Teilaspekt des Korrektorats/Lektorats konzentrieren, werden Sie mit Sicherheit mehr Fehler finden – und Sie werden sehen, dass sich dieser Zeitaufwand durchaus lohnt.

 

Tipp 4

Besorgen Sie sich ein Wörterbuch oder verwenden Sie ein Online-Wörterbuch, um Ihre Rechtschreibung zu überprüfen. Verlassen Sie sich nicht auf eine Rechtschreibsoftware, weil diese nicht darauf ausgerichtet ist, zwischen Wörtern im Kontext zu unterscheiden, die zwar ähnlich klingen, aber unterschiedlich geschrieben werden (Beispiel: „wieder“/„wider“; „leeren“/„lehren“; „Stil“/„Stiel“). Oftmals wird nicht auf die vom Duden empfohlene Groß- bzw. Kleinschreibung geachtet (Beispiel: „vor Kurzem“, „die einen und die anderen“) oder die sinngemäße Zusammen- bzw. Getrenntschreibung berücksichtigt (Beispiel: „sich näherkommen“/„sich viel näher kommen“).

 

Tipp 5

Überprüfen Sie jedes Wort, bei dem Sie nicht zu 100 % überzeugt sind, dass es tatsächlich korrekt geschrieben ist. Das ist ein – wenn auch etwas mühsamer – Weg, wie man seine Rechtschreibkenntnisse erweitert und festigt. Achten Sie bei Ihrem Schriftstück auch auf Tippfehler und vertauschte Buchstaben.

 

Tipp 6

Kontrollieren Sie gewissenhaft jedes Satzzeichen – jedes Komma, jeden Punkt, jeden Strichpunkt, jeden Doppelpunkt und jeden Apostroph. Wenn man schnell schreibt, kann es sehr leicht passieren, dass man ein Satzzeichen falsch setzt oder vergisst, dieses einzufügen, weil dies den Schreibfluss unterbrechen würde.

[Anmerkung des Übersetzers: Es heißt tatsächlich „der“ Apostroph und nicht, wie allgemein oft angenommen, „das“ Apostroph.]

 

Tipp 7

Überprüfen Sie Ihre Sätze auf die korrekte Grammatik, insbesondere auf die Übereinstimmung von Subjekt und Prädikat, auf Ähnlichkeiten, auf die Verwendung des korrekten Falls im Zusammenhang mit Präpositionen, auf Verschachtelungen von Sätzen und die richtigen Zeitformen. Achten Sie ebenfalls auf einheitliche Zeilenlängen und -abstände sowie auf die passende Absatzgestaltung.

 

Tipp 8

Investieren Sie in ein Handbuch für professionelles Schreiben und bewahren Sie es in Griffweite Ihres Schreibtisches auf, um jederzeit darin nachschlagen zu können. Einige sehr gute Bücher sind:

 

„The Elements of Style“ von William Strunk Jr. und E. B. White

„The New St. Martin’s Handbook“ von Andrea Lunsford und Robert Connors

„The Scott, Foresman Handbook for Writers“ von Maxine Hairston und John Ruszkiewicz

[Anmerkung des Übersetzers: Die angeführten englischsprachigen Bücher sind Empfehlungen der Autorin des Originalartikels.]

 

„Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben – Handbuch für Autoren, Journalisten, Texter“ von Roy Peter Clark und Kerstin Winter

„Handbuch – Korrekt und stilsicher schreiben“ (Duden)

„Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte“ von Wolf Schneider

„Deutsch für Profis“ von Wolf Schneider

[Anmerkung des Übersetzers: Bei den deutschsprachigen Büchern handelt es sich um Empfehlungen des Übersetzers.]

 

Alle diese Bücher sind besonders hilfreich, weil sie unter anderem auch zahlreiche Beispiele für allgemein auftauchende Schreibfehler anführen und Methoden vorstellen, wie man diese vermeiden kann.

 

Tipp 9

Achten Sie besonders auf jene Fehler, die Ihnen immer wieder passieren, und sehen Sie Ihr Schriftstück speziell auf solche Fehler und Unstimmigkeiten durch. Wenn Sie beispielsweise zu unnötigen Verschachtelungen Ihrer Sätze tendieren, checken Sie Ihren Text und korrigieren Sie ihn entsprechend.

 

Tipp 10

Wer von sich behauptet, schlecht rechtschreiben zu können oder Probleme bei der korrekten Verwendung von Satzzeichen zu haben, hat es sich lediglich noch nicht zur Gewohnheit gemacht, in einem (Online-)‌ Wörterbuch nachzuschlagen. Wir werden nicht mit der Fähigkeit zur Beherrschung der Orthografie oder der Regeln für die Interpunktion geboren – wir entwickeln diese Fertigkeiten durch kontinuierliche Übung.

 

Über die Autorin

Mary Wroblewski schreibt seit 1994 beruflich für Magazine wie „Woman’s Day“, „The Chicago Tribune“, „The Chicago Sun-Times“ und „Crain’s Chicago and New York Business“. Die Autorin hat einen Bachelor-Abschluss in Kommunikationswissenschaften der Staatlichen Universität in Illinois und einen Master-Abschluss in Publizistik von der Northern Illinois Universität.

 

Zusatz-Tipp

Vertrauen Sie das Lektorat Ihrer Diplomarbeit/Dissertation/Bachelorarbeit/Masterarbeit den engagierten und hoch qualifizierten Profis aus dem LektorInnen-Pool von Jackthepaper an !!

[Anmerkung des Übersetzers: Der letzte Tipp stammt natürlich nicht aus dem Originalartikel des Houston Chronicle von Mary Wroblewski ...]

 


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